Schweizer Banken Report 2020
Drohen 8 Milliarden Euro Ertragsbußen?
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Seit Beginn des Jahres 2020 hält Covid-19 die Welt in Atem. Auch die Schweiz ist von den Auswirkungen der Pandemie stark betroffen. Insbesondere der nationale Lockdown im Zeitraum Mitte März bis Ende Mai hat tiefe politische, soziale und ökonomische Spuren hinterlassen, die Bevölkerung und Wirtschaft wohl über Jahre hinaus beschäftigen werden. 

Dass der erste Schock die Schweizer Wirtschaft nicht noch deutlich stärker getroffen hat, ist auch dem entschiedenen Handeln der Schweizer Banken zu verdanken. Die Bereitstellung von dringend benötigter Liquidität für Unternehmen in Form von Covid-19-Krediten und das eng koordinierte, partnerschaftliche Vorgehen zwischen Bundesrat, Kantonen und Banken hat zu Recht im In- und Ausland weitherum Bewunderung ausgelöst. Bis Ende August 2020 sind auf diesem Weg über 130'000 Kredite mit einem Volumen von mehr als 16 Milliarden Schweizer Franken (CHF) gewährt worden. Mit der raschen Bereitstellung der Covid-19-Kredite haben die Schweizer Inlandbanken somit einen substanziellen Beitrag zur Krisenbewältigung leisten können. 

Unser diesjähriger Schweizer Banken Report beleuchtet den kurz- bis längerfristigen Umgang der Schweizer Banken mit den Folgen der Corona-Pandemie entlang dreier Handlungsfelder. 

1. Status Quo: Lagebericht Schweizer Bankenmarkt 2020 Der erste Teil des Reports lässt die unmittelbaren Reaktionen der Schweizer Inlandbanken während des Lockdowns Revue passieren und analysiert in einer Ersteinschätzung die finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie anhand der Halbjahreszahlen (H1) für das Jahr 2020.

 2. Ideen für morgen: Taktische Prioritäten für die nächsten 12 bis 18 Monate Der zweite Teil skizziert wichtige mittelfristige taktische und risikotechnische Handlungsfelder auf dem Weg aus der Krise. 

3. Langfristiger Erfolg: Strategische Faktoren für die nächsten drei bis fünf Jahre Der dritte Teil beleuchtet im längerfristigen Ausblick entscheidende strategische Schalthebel, welche die Schweizer Banken gezielt umlegen müssen, um sich einerseits für den «Rebound» und andererseits für die sich beschleunigende fundamentale Transformation des Bankensektors zu positionieren